Sonntag, 29. April 2007
Gebet zu Christus, dem König der Welt
Herr Jesus Christus, ich erkenne Dich an als König der Welt. Für Dich ist erschaffen alles, was gemacht worden ist. Verfüge über mich ganz nach Deinen Rechten!
Ich erneuere meine Taufgelübde: ich widersage dem Satan, seiner Pracht, seinen Werken, und verspreche, stets als guter Christ zu leben. Ganz besondes verpflichte ich mich, den Rechten Gottes und Deiner heiligen Kirche nach Kräften zum Triumphe zu verhelfen.
Göttliches Herz Jesu, ich opfere Dir meine armseligen Werke auf, um dadurch zu erlangen, daß alle Herzen Deine geheiligten Königsrechte anerkennen und daß so das Reich Deines Friedens in der gesamten Welt begründet werde. Amen.
Vollkommener Ablaß, einmal täglich, unter den gewöhnlichen Bedingungen.
(Hl. Pönitenziarie, 21. Februar 1923)
Imp. Argentinae, die 24 Sept. 1926, Ch. KOLB, Vic. gen.
Ich erneuere meine Taufgelübde: ich widersage dem Satan, seiner Pracht, seinen Werken, und verspreche, stets als guter Christ zu leben. Ganz besondes verpflichte ich mich, den Rechten Gottes und Deiner heiligen Kirche nach Kräften zum Triumphe zu verhelfen.
Göttliches Herz Jesu, ich opfere Dir meine armseligen Werke auf, um dadurch zu erlangen, daß alle Herzen Deine geheiligten Königsrechte anerkennen und daß so das Reich Deines Friedens in der gesamten Welt begründet werde. Amen.
Vollkommener Ablaß, einmal täglich, unter den gewöhnlichen Bedingungen.
(Hl. Pönitenziarie, 21. Februar 1923)
Imp. Argentinae, die 24 Sept. 1926, Ch. KOLB, Vic. gen.
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Christus - König der Welt
Samstag, 28. April 2007
Apostolisches Gebet zu allen Engeln und Heiligen vom heiligen Vinzenz Pallotti
Herr Jesus Christus, der Du, um die Menschen zu erlösen, gehorsam geworden bist bis zum Tode am Kreuze, und Deinen Aposteln und Jüngern gesagt hast: "Die Ernte ist zwar groß, doch der Arbeiter sind nur wenige, bittet darum den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende", verleihe uns die Gnade, daß wir diese Gebete in jener Meinung verrichten, in der Du selbst auf Erden Deinen himmlischen Vater angefleht hast. Erhöre uns doch in Deiner unendlichen Barmherzigkeit, um der Verdienste und Fürbitte Deiner heiligen Mutter und aller Engel und Heiligen willen. Amen.
- Durch das Geheimnis Deiner Menschwerdung, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Deine Geburt und Offenbarung, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Dein Gebet, Deinen Gehorsam und Deine Sanftmut, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Deine Taufe und Dein heiliges Fasten, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Deine wunderbare Lehre, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch die göttliche Einsetzung der heiligen Sakramente, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Dein heiliges und ewiges Priestertum, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Dein Kreuz und Leiden, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch jene unendliche Liebe, in der Du die Welt mit Deinem kostbaren Blut erlöst hast, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Deinen Tod und Dein Begräbnis, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Deine heilige Auferstehung, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch Deine wunderbare Himmelfahrt, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Durch die Ankunft des Heiligen Geistes, des Trösters, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste und der Fürbitte Deiner heiligen Mutter willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste und der Fürbitte Deiner heiligen Engel und Erzengel willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste der heiligen Patriarchen und Propheten willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste der heiligen Apostel und Evangelisten willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste Deiner heiligen Jünger willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste der heiligen unschuldigen Kinder und heiligen Martyrer willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste der heiligen Bischöfe und Bekenner willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste der heiligen Kirchenlehrer, Priester und Leviten willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste der heiligen Mönche und Einsiedler willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste der heiligen Jungfrauen und Witwen willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
- Um der Verdienste aller Heiligen willen, sende Arbeiter in Deinen Weinberg und schone Deines Volkes!
O Königin der Apostel, bitte doch Deinen Sohn, den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende und seines Volkes schone.
All ihr heiligen Engel und Erzengel, Throne und Gewalten, Kräfte des Himmels, Cherubim und Seraphim, Patiarchen und Propheten, ihr Lehrer des heiligen Gesetzes und Apostel, all ihr Martyrer Christi und Jungfrauen des Herrn, ihr heiligen Bekenner und Einsiedler, all ihr Heiligen: Bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter sende in seinen Weinberg und seines Volkes schone, damit wir uns alle mit ihm und dem Vater und dem Heiligen Geiste erfreuen mögen in alle Ewigkeit. Amen.
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Montag, 23. April 2007
Litanei von der Ergebung in den göttlichen Willen im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung
Eine für unsere Mitglieder sehr zu empfehlende Gebetsübung:
Die Litanei von der Ergebung in den göttlichen Willen im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung!
Die Litanei von der Ergebung in den göttlichen Willen im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung!
004 - Es gibt kein Gut weder im Himmel noch auf Erden, das nicht jener im Sterben mit sich nimmt, der den Willen Gottes erfüllt
Aus: Das Reich des göttlichen Willens, 8. März 1914
"Meine Tochter! Wer in meinem Willen lebt, macht sich alles zu eigen, was ich tue. Ist einmal der Wille der Seele eins geworden mit dem meinigen, tut auch sie all das, was mein Wille tut. Stirbt nun jemand so in meinem Willen, dann gibt es kein Gut, das er nicht mit sich nimmt, da es kein Gut gibt, das mein Wille nicht enthält. Er allein ist ja jeden Gutes Ursprung und Leben. (Vita in voluntate eius, Leben ist in seinem (Gottes) Willen. Psalm 29,6) Wer also in meinem Willen stirbt, nimmt mit sich die Verdienste der Messen, die gelesen, der Gebete, die verrichtet, der guten Werke, die vollbracht werden, weil sie alle die Frucht meines Willens sind. Ein einziger Akt mit meinem Willen gewirkt, übertrifft unendlich das Wirken aller Geschöpfe in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Stirbt jemand in meinem Willen, dann gibt es keine Schönheit, keine Liebe, nichts, gar nichts, das jener Seele gleichkommen könnte. Ihr öffnen sich beim Eintritt ins himmlische Vaterland die Pforten, ihr Ehre zu erweisen für all das, was sie mit meinem Willen vollbracht hat. Wie dir die Festlichkeit schildern, wie das Erstaunen, das sich der Seligen bemächtigt, wenn sie diese Seele schauen, deren Wirken ganz das Siegel des göttlichen Willens trägt? Wenn sie sehen, daß alles, was sie in meinem Willen getan: jeder ihrer Gedanken, jedes ihrer Worte und ihrer Werke in ebensoviele Sonnen verwandelt sind, die ihren Schmuck bilden? Sonnen, von denen jede einzelne an Glanz und Schönheit von der anden verschieden ist? Sie werden auch ebensoviele göttliche Bächlein sein, die alle Seligen mit Wonne überfluten. Und als ob die Himmelsbewohner deren Fülle nicht zu fassen vermöchten, fluten sie abwärts, um auch jene zu beglücken, die noch auf der irdischen Pilgerschaft begriffen sind.
Meine Tochter! Mein Wille ist das Wunder der Wunder, der Schlüssel zu dem Geheimnis, das Licht, die Heiligkeit und den Reichtum an Schätzen zu finden; der Schlüssel zu der Schatzkammer, wo alle Güter verwahrt sind, die nicht erkannt, deswegen nicht geschätzt, noch weniger geliebt werden."
Siehe auch: Luisa Piccarreta and the Divine Will
"Meine Tochter! Wer in meinem Willen lebt, macht sich alles zu eigen, was ich tue. Ist einmal der Wille der Seele eins geworden mit dem meinigen, tut auch sie all das, was mein Wille tut. Stirbt nun jemand so in meinem Willen, dann gibt es kein Gut, das er nicht mit sich nimmt, da es kein Gut gibt, das mein Wille nicht enthält. Er allein ist ja jeden Gutes Ursprung und Leben. (Vita in voluntate eius, Leben ist in seinem (Gottes) Willen. Psalm 29,6) Wer also in meinem Willen stirbt, nimmt mit sich die Verdienste der Messen, die gelesen, der Gebete, die verrichtet, der guten Werke, die vollbracht werden, weil sie alle die Frucht meines Willens sind. Ein einziger Akt mit meinem Willen gewirkt, übertrifft unendlich das Wirken aller Geschöpfe in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.Stirbt jemand in meinem Willen, dann gibt es keine Schönheit, keine Liebe, nichts, gar nichts, das jener Seele gleichkommen könnte. Ihr öffnen sich beim Eintritt ins himmlische Vaterland die Pforten, ihr Ehre zu erweisen für all das, was sie mit meinem Willen vollbracht hat. Wie dir die Festlichkeit schildern, wie das Erstaunen, das sich der Seligen bemächtigt, wenn sie diese Seele schauen, deren Wirken ganz das Siegel des göttlichen Willens trägt? Wenn sie sehen, daß alles, was sie in meinem Willen getan: jeder ihrer Gedanken, jedes ihrer Worte und ihrer Werke in ebensoviele Sonnen verwandelt sind, die ihren Schmuck bilden? Sonnen, von denen jede einzelne an Glanz und Schönheit von der anden verschieden ist? Sie werden auch ebensoviele göttliche Bächlein sein, die alle Seligen mit Wonne überfluten. Und als ob die Himmelsbewohner deren Fülle nicht zu fassen vermöchten, fluten sie abwärts, um auch jene zu beglücken, die noch auf der irdischen Pilgerschaft begriffen sind.
Meine Tochter! Mein Wille ist das Wunder der Wunder, der Schlüssel zu dem Geheimnis, das Licht, die Heiligkeit und den Reichtum an Schätzen zu finden; der Schlüssel zu der Schatzkammer, wo alle Güter verwahrt sind, die nicht erkannt, deswegen nicht geschätzt, noch weniger geliebt werden."
Siehe auch: Luisa Piccarreta and the Divine Will
Freitag, 20. April 2007
Wir weihen unser Sühnewerk unserer ewigen Königin-Mutter und ihrem göttlichen Königs-Kinde
Gleich von Start weg soll unser Sühne-Gebetskreis der Unbefleckten Königin Himmels und der Erde und Ihrem göttlichen Königskinde, unserem HERRN und GOTT geweiht sein und natürlich auch dem Heiligen Joseph, dem Oberhaupt der Heiligen Familie, dem Schutzpatron der ganzen, weltweiten Kirche des Gottessohnes, dem Kenner und Lehrer und Beispiel des beschaulichen, mystischen Lebens.Vor (u.a.) diesen durch Pater Bernward Deneke, FSSP, am 19. März 2007 besonders (ein-)gesegneten, von unserem Mitarbeiter Josef Wohler gefertigten Statuen in unserer Wohnstube auf «Weesen» wollen wir anfänglich und bis auf weiteres unsere Gebete verrichten, unsere Lieder singen, unsere Andacht halten. Dazu möge uns auch die folgende Jesuskind-Hymne immer wieder neu begeistern:
Ich, das liebe Jesulein kehr' im Bilde bei Dir ein und bitt Dich um den Ehrenplatz; denn Ich bin doch Dein größter Schatz! O öffne Mir Dein Herz, Dein Haus; Ich ströme Gnad' und Segen aus! Und hab Mich lieb und halt Mich wert, was immer dann Dein Herz beschwert; bin Ich bei Dir so recht daheim, dann hast Du immer Sonnenschein! Bist nie mehr einsam, fremd, allein; Ich will ein treuer Freund Dir sein! Bist traurig Du, gedrückt und müd', wird froh Dein Aug', wenn Mich es sieht! In jeder Sorge, Angst und Pein an Meinem Herzlein, aus Dich wein'; Ich, 's Jesuskind, mach alles gut, dem, der in Meiner Liebe ruht; in Armut, Krankheit, jeder Not, komm nur zu Mir, Ich bin Dein Gott! Niemand kennt so Deine Pein wie Ich, Dein liebes Jesulein! So bitter ist kein Leid, kein Schmerz, wie, was gelitten hat Mein Herz! Nie wirst umsonst zu Mir Du gehn; Mein Herz wird immer Dein's verstehn! Mein Herz, das so unendlich reich an Lieb', der Meine Allmacht gleich! Ja komm zu Mir nur allezeit, vertrau Mir alles, Freud und Leid! Gib ganz Dich Meiner Liebe hin, dann wird gar alles Dir Gewinn! Mein Herz es immer gut Dir meint, auch wenn es Dir oft anders scheint! Vertraue, glaub' an meine Lieb', auch wenn Ich in Geduld Dich üb'! Bei mir ist Hilfe, Trost und Ruh, drum komm' und schöpfe immerzu! Sei unverzagt: Willst treu Du sein, bleibt stets Dir treu Dein Jesulein! Dann bleib Ich gern, ja gern bei Dir und hole einstens Dich zu Mir; dann schenk Ich für Dein traut' Daheim als Heimat Dir den Himmel Mein!
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Sonntag, 15. April 2007
Umfassendes Sühne-Aufopferungsgebet
Heiligste Dreifaltigkeit, mein Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ich bete Dich aus tiefster Seele durch das unbefleckte und schmerzerfüllte Herz Mariens, Deiner heiligsten Tochter, Braut und Mutter und Königin und Geliebtesten an und opfere Dir auf durch dasselbe unbefleckte und schmerzerfüllte Herz den kostbarsten Leib, die Menschheit, jede Wunde, jeden Schmerz, das kostbarste Blut, jeden Tropfen, das Heiligste Herz, die unendliche Liebe, das heiligste Antlitz, die unendliche Güte, Milde und Barmherzigkeit, die schmerz- und pein- und leid-erfüllte Seele und die Gottheit Jesu Christi, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt und auf allen Altären der Welt, wo heute und je ein Meßopfer dargebracht wurde und wird, in, mit und durch Jesus Christus, Deinem eingeborenen Sohn, unserem Herrn und Erlöser, zu Deiner größeren Ehre und Verherrlichung, aus reinster Liebe zu Dir und zu den Seelen, die Du erschaffen und erlöst hast, und zur Genugtuung für alle Schmach, Schandtaten und Gleichgültigkeit, mit welcher Er Selber beleidigt wird, und durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und die Fürsprache des unbefleckten Herzens Mariens erflehe ich von Dir, o Allerheiligste Dreifaltigkeit, die Bekehrung der armen Sünder und die Erlösung der Armen Seelen aus dem Fegfeuer, die Heilung und Heiligung all unserer Kranken, Verfolgten, Gefangenen, Besessenen, Umsessenen, Süchtigen und Lasterhaften. Amen.
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Freitag, 13. April 2007
003 - Auch die Sakramente bringen Früchte hervor entsprechend dem Grade der Vereinigung mit dem Willen Gottes
Aus: Das Reich des göttlichen Willens, 25. September 1913
"Meine Tochter! Der Wille Gottes bildet den Mittelpunkt der Seele. Tief in ihrem Innern ruht er. Indem er gleich der Sonne seine Strahlen entsendet, spendet er Licht dem Geiste, Heiligkeit allen Handlungen, Kraft zum Voranschreiten, Leben dem Herzen, Macht dem Worte und allem übrigen. Während er in der Seele wirksam ist, umfaßt er auch die ganze Schöpfung von allen Seiten, wie er es im Himmel tut.
Meine Tochter! Ich mußte die Heiligkeit leicht und zugänglich machen für alle, jene ausgenommen, die nichts von ihr wissen wollen, erreichbar machen in allen Verhältnissen, unter allen Umständen und an allen Orten. Das hlst. Altarssakrament ist das hauptsächlichste Heiligungsmittel. Aber wer hat es eingesetzt? Wer brachte meine Menschheit und meine Gottheit zu solcher Erniedrigung, in dem engen Umkreis einer Hostie sich einzuschließen? War es nicht mein Wille? Die Eucharistie enthält folglich alles, weil sie meinen Willen enthält. Die am meisten daraus Nutzen ziehen sollten, sind meine Priester, die mittels meiner eigenen Worte mich vom Himmel auf die Erde herabrufen und in ihre Hände legen. Soviele Seelen empfangen mich täglich, alle sollten sie heilig sein. Doch ist es betrübend sehen zu müssen, daß sie stets auf dem nämlichen Punkte stehen bleiben, eitel, zornig, empfindlich sind, von andern Fehlern gar nicht zu reden. Ach, wie sehr entehren diese Seelen meinen Willen im hlst. Sakramente! Andrerseits wird eine Familienmutter, die meinen Willen tut, wenn sie auch nicht in der Lage ist, mich täglich zu empfangen, geduldig und liebevoll sein und den Wohlgeruch meiner eucharistischen Tugenden in sich aufnehmen. Ist es vielleicht nicht mein Wille, dem sie sich unterwift und den sie statt des hl. Sakramentes in sich aufnimmt? Ohne Zweifel rufen die Seelen in dem Maße, als sie meinem Willen unterworfen und in dem Grade, als sie mit ihm verbunden sind, die sakramentalen Wirkungen hervor. Fehlt jedoch die Verbundenheit mit meinem Willen, dann kommunizieren sie zwar, gehen aber leer aus. Sie beichten, sind aber immer mit Sündenschuld befleckt. Sie besuchen mich im hl. Sakrament, doch ihr und mein Wille sind ohne Verbindung. Für sie bin ich wie tot, denn mein Wille allein ist die Lebenskraft, die alle Güter hervorbringt, Leben auch den Sakramenten verleiht."
"Meine Tochter! Der Wille Gottes bildet den Mittelpunkt der Seele. Tief in ihrem Innern ruht er. Indem er gleich der Sonne seine Strahlen entsendet, spendet er Licht dem Geiste, Heiligkeit allen Handlungen, Kraft zum Voranschreiten, Leben dem Herzen, Macht dem Worte und allem übrigen. Während er in der Seele wirksam ist, umfaßt er auch die ganze Schöpfung von allen Seiten, wie er es im Himmel tut.Meine Tochter! Ich mußte die Heiligkeit leicht und zugänglich machen für alle, jene ausgenommen, die nichts von ihr wissen wollen, erreichbar machen in allen Verhältnissen, unter allen Umständen und an allen Orten. Das hlst. Altarssakrament ist das hauptsächlichste Heiligungsmittel. Aber wer hat es eingesetzt? Wer brachte meine Menschheit und meine Gottheit zu solcher Erniedrigung, in dem engen Umkreis einer Hostie sich einzuschließen? War es nicht mein Wille? Die Eucharistie enthält folglich alles, weil sie meinen Willen enthält. Die am meisten daraus Nutzen ziehen sollten, sind meine Priester, die mittels meiner eigenen Worte mich vom Himmel auf die Erde herabrufen und in ihre Hände legen. Soviele Seelen empfangen mich täglich, alle sollten sie heilig sein. Doch ist es betrübend sehen zu müssen, daß sie stets auf dem nämlichen Punkte stehen bleiben, eitel, zornig, empfindlich sind, von andern Fehlern gar nicht zu reden. Ach, wie sehr entehren diese Seelen meinen Willen im hlst. Sakramente! Andrerseits wird eine Familienmutter, die meinen Willen tut, wenn sie auch nicht in der Lage ist, mich täglich zu empfangen, geduldig und liebevoll sein und den Wohlgeruch meiner eucharistischen Tugenden in sich aufnehmen. Ist es vielleicht nicht mein Wille, dem sie sich unterwift und den sie statt des hl. Sakramentes in sich aufnimmt? Ohne Zweifel rufen die Seelen in dem Maße, als sie meinem Willen unterworfen und in dem Grade, als sie mit ihm verbunden sind, die sakramentalen Wirkungen hervor. Fehlt jedoch die Verbundenheit mit meinem Willen, dann kommunizieren sie zwar, gehen aber leer aus. Sie beichten, sind aber immer mit Sündenschuld befleckt. Sie besuchen mich im hl. Sakrament, doch ihr und mein Wille sind ohne Verbindung. Für sie bin ich wie tot, denn mein Wille allein ist die Lebenskraft, die alle Güter hervorbringt, Leben auch den Sakramenten verleiht."
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