Der Monat Juli ist der Verehrung des Kostbaren Blutes Christi geweiht. Wir werden deshalb unsere beiden Sühnegebetsstunden gleich zu Beginn dieses Monats diesem Hauptthema widmen. Sie finden wiederum, wie üblich, statt in der Lourdes-Kapelle, Appenzell, und zwar ebenfalls wie immer von 20 - 22 Uhr.
Wir beten (und singen) für alle unsere persönlichen Anliegen, für diejenigen unserer Angehörigen, unserer Verwandten und Bekannten und für alle, die sich unserem Gebet empfohlen haben, für unsere Pfarrei(en), unsere Diözese, unsere ganze katholische Kirche, insbesondere für den Heiligen Vater, alle Bischöfe und Priester und Ordensleute und alle, die eine besondere Verantwortung tragen im irdischen Reiche Gottes.
Dienstag, 24. Juni 2008
Sühnegebetsabend vom Dienstag, 1. Juli 2008
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Kostbares Blut Christi
Montag, 16. Juni 2008
Dekret über die besonderen Ablässe im Paulus-Jahr
ROM, 14. Juni 2008 (ZENIT.org).- Während des Paulus-Jahres, das die Kirche zur Feier des 2.000 Geburtstages des Völkerapostels vom 28. Juni 2008 bis zum 29. Juni 2009 begehen wird, gewährt der Heilige Stuhl besondere Ablässe, die im folgenden Dekret der Apostolischen Pönitentiarie angeführt werden. Bei dem Dokument handelt es sich um die offizielle deutsche Fassung.
Im Hinblick auf das bevorstehende liturgische Hochfest der Apostelfürsten möchte der Papst, von seiner Hirtenliebe bewegt, rechtzeitig um die geistlichen Schätze Sorge tragen, die den Gläubigen für ihre Heiligung gewährt werden sollen, damit sie zu diesem frommen und freudigen Anlaß ihre übernatürlichen Heilsvorsätze mit noch größerem Eifer erneuern und bekräftigen, bereits von der Ersten Vesper des besagten Hochfestes an, insbesondere zu Ehren des Völkerapostels, nun da sich der 2000. Jahrestag seiner Geburt auf Erden nähert.
In der Tat bereitet das Geschenk der Ablässe, das der Römische Papst der Universalkirche gewährt, den Weg, um in höchstem Maße die innere Läuterung zu erlangen, die, indem sie dem Apostel Paulus die Ehre erweist, das übernatürliche Leben in den Herzen der Gläubigen zur Geltung bringt und sie milde anspornt, Früchte guter Werke zu tragen.
Daher gewährt die Apostolische Pönitentiarie, welcher der Heilige Vater die Aufgabe übertragen hat, das Dekret über die Gewährung und Erlangung der Ablässe auszuarbeiten und abzufassen, die für die gesamte Dauer des Paulus-Jahres Gültigkeit haben, durch das vorliegende, dem Willen des Papstes entsprechende Dekret, wohlwollend die im folgenden aufgeführten Gnaden:
I. – Allen und jedem einzelnen Christgläubigen, die wirklich bußfertig, durch das Bußsakrament gereinigt und durch die heilige Kommunion gestärkt, in frommer Gesinnung die Päpstliche Basilika des hl. Paulus an der »Via Ostiense« besuchen und nach Meinung des Papstes beten, wird der vollkommene Ablaß der zeitlichen Sündenstrafen gewährt und erteilt, wenn sie vorher den sakramentalen Nachlaß und die Vergebung der Sünden erlangt haben.
Der vollkommene Ablaß kann von den Gläubigen sowohl für sich selbst als auch für die Verstorbenen gewonnen werden, so oft man die gebotenen Werke verrichtet, wobei die Norm Gültigkeit behält, daß der vollkommene Ablaß nur einmal am Tag erlangt werden kann.
Damit die Gebete, die bei diesen andächtigen Besuchen zu Gott erhoben werden, die Herzen der Gläubigen mit größerem Eifer zur Verehrung des Gedächtnisses des hl. Paulus führen und anspornen, wird folgendes festgelegt und geboten: Jeder Gläubige muß nach den persönlichen Gebeten, die er vor dem Altar des Allerheiligsten Sakraments zu Gott erhebt, am Confessio-Altar das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis sprechen, unter Hinzufügung frommer Anrufungen zu Ehren der allerseligsten Jungfrau Maria und des hl. Paulus. Diese Verehrung soll stets eng verbunden sein mit dem Gedächtnis des heiligen Apostelfürsten Petrus.
II. – Die Christgläubigen der verschiedenen Ortskirchen können unter den gewohnten Bedingungen (sakramentale Beichte, eucharistische Kommunion und Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters) und ohne jede Anhänglichkeit an jegliche Sünde den vollkommenen Ablaß gewinnen, wenn sie andächtig an einem öffentlichen Gottesdienst oder einer Andacht zu Ehren des Völkerapostels teilnehmen: an den Tagen, an denen das Paulus-Jahr feierlich eröffnet und beschlossen wird, in allen Gotteshäusern; an anderen Tagen, die vom Ordinarius des Ortes zu bestimmen sind, in Gotteshäusern, die dem hl. Paulus geweiht sind, oder zum Nutzen der Gläubigen in anderen vom Ordinarius dafür bestimmten Gotteshäusern.
III. – Schließlich können ebenso die Gläubigen, die durch Krankheit oder aus einem anderen rechtmäßigen und schwerwiegenden Grund verhindert sind, stets mit dem Herzen abgekehrt von jeglicher Sünde und mit dem Vorsatz, die gewohnten Bedingungen sobald wie möglich zu erfüllen, den vollkommenen Ablaß erlangen, wenn sie sich im Geiste einer Jubiläumsfeier zu Ehren des hl. Paulus anschließen und ihr Gebet und ihr Leiden für die Einheit der Christen darbringen.
Damit aber die Gläubigen an diesen himmlischen Gnaden leichter teilhaben können, sollen sich die Priester, die von der zuständigen kirchlichen Autorität zur Abnahme der Beichte zugelassen sind, bereitwillig und großherzig zur Verfügung stellen, um sie zu hören.
Das vorliegende Dekret hat nur für die Dauer des Paulus-Jahres Gültigkeit. Dem steht keinerlei gegenteilige Verfügung entgegen.
Gegeben zu Rom, vom Sitz der Apostolischen Pönitentiarie, am 10. Mai 2008, dem Vorabend des Pfingstfestes
***
URBIS ET ORBIS
DEKRET
Aus Anlaß des 2000. Jahrestages der Geburt des heiligen Apostels Paulus
werden besondere Ablässe gewährt.
URBIS ET ORBIS
DEKRET
Aus Anlaß des 2000. Jahrestages der Geburt des heiligen Apostels Paulus
werden besondere Ablässe gewährt.
Im Hinblick auf das bevorstehende liturgische Hochfest der Apostelfürsten möchte der Papst, von seiner Hirtenliebe bewegt, rechtzeitig um die geistlichen Schätze Sorge tragen, die den Gläubigen für ihre Heiligung gewährt werden sollen, damit sie zu diesem frommen und freudigen Anlaß ihre übernatürlichen Heilsvorsätze mit noch größerem Eifer erneuern und bekräftigen, bereits von der Ersten Vesper des besagten Hochfestes an, insbesondere zu Ehren des Völkerapostels, nun da sich der 2000. Jahrestag seiner Geburt auf Erden nähert.
In der Tat bereitet das Geschenk der Ablässe, das der Römische Papst der Universalkirche gewährt, den Weg, um in höchstem Maße die innere Läuterung zu erlangen, die, indem sie dem Apostel Paulus die Ehre erweist, das übernatürliche Leben in den Herzen der Gläubigen zur Geltung bringt und sie milde anspornt, Früchte guter Werke zu tragen.
Daher gewährt die Apostolische Pönitentiarie, welcher der Heilige Vater die Aufgabe übertragen hat, das Dekret über die Gewährung und Erlangung der Ablässe auszuarbeiten und abzufassen, die für die gesamte Dauer des Paulus-Jahres Gültigkeit haben, durch das vorliegende, dem Willen des Papstes entsprechende Dekret, wohlwollend die im folgenden aufgeführten Gnaden:
I. – Allen und jedem einzelnen Christgläubigen, die wirklich bußfertig, durch das Bußsakrament gereinigt und durch die heilige Kommunion gestärkt, in frommer Gesinnung die Päpstliche Basilika des hl. Paulus an der »Via Ostiense« besuchen und nach Meinung des Papstes beten, wird der vollkommene Ablaß der zeitlichen Sündenstrafen gewährt und erteilt, wenn sie vorher den sakramentalen Nachlaß und die Vergebung der Sünden erlangt haben.
Der vollkommene Ablaß kann von den Gläubigen sowohl für sich selbst als auch für die Verstorbenen gewonnen werden, so oft man die gebotenen Werke verrichtet, wobei die Norm Gültigkeit behält, daß der vollkommene Ablaß nur einmal am Tag erlangt werden kann.
Damit die Gebete, die bei diesen andächtigen Besuchen zu Gott erhoben werden, die Herzen der Gläubigen mit größerem Eifer zur Verehrung des Gedächtnisses des hl. Paulus führen und anspornen, wird folgendes festgelegt und geboten: Jeder Gläubige muß nach den persönlichen Gebeten, die er vor dem Altar des Allerheiligsten Sakraments zu Gott erhebt, am Confessio-Altar das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis sprechen, unter Hinzufügung frommer Anrufungen zu Ehren der allerseligsten Jungfrau Maria und des hl. Paulus. Diese Verehrung soll stets eng verbunden sein mit dem Gedächtnis des heiligen Apostelfürsten Petrus.
II. – Die Christgläubigen der verschiedenen Ortskirchen können unter den gewohnten Bedingungen (sakramentale Beichte, eucharistische Kommunion und Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters) und ohne jede Anhänglichkeit an jegliche Sünde den vollkommenen Ablaß gewinnen, wenn sie andächtig an einem öffentlichen Gottesdienst oder einer Andacht zu Ehren des Völkerapostels teilnehmen: an den Tagen, an denen das Paulus-Jahr feierlich eröffnet und beschlossen wird, in allen Gotteshäusern; an anderen Tagen, die vom Ordinarius des Ortes zu bestimmen sind, in Gotteshäusern, die dem hl. Paulus geweiht sind, oder zum Nutzen der Gläubigen in anderen vom Ordinarius dafür bestimmten Gotteshäusern.
III. – Schließlich können ebenso die Gläubigen, die durch Krankheit oder aus einem anderen rechtmäßigen und schwerwiegenden Grund verhindert sind, stets mit dem Herzen abgekehrt von jeglicher Sünde und mit dem Vorsatz, die gewohnten Bedingungen sobald wie möglich zu erfüllen, den vollkommenen Ablaß erlangen, wenn sie sich im Geiste einer Jubiläumsfeier zu Ehren des hl. Paulus anschließen und ihr Gebet und ihr Leiden für die Einheit der Christen darbringen.
Damit aber die Gläubigen an diesen himmlischen Gnaden leichter teilhaben können, sollen sich die Priester, die von der zuständigen kirchlichen Autorität zur Abnahme der Beichte zugelassen sind, bereitwillig und großherzig zur Verfügung stellen, um sie zu hören.
Das vorliegende Dekret hat nur für die Dauer des Paulus-Jahres Gültigkeit. Dem steht keinerlei gegenteilige Verfügung entgegen.
Gegeben zu Rom, vom Sitz der Apostolischen Pönitentiarie, am 10. Mai 2008, dem Vorabend des Pfingstfestes
JAMES FRANCIS S. R. E. Kard. STAFFORD
Großpönitentiar
Gianfranco Girotti, OFMConv.
Titularbischof von Meta, Regent
Großpönitentiar
Gianfranco Girotti, OFMConv.
Titularbischof von Meta, Regent
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Mittwoch, 21. Mai 2008
Das Gnadengebet zu Ehren U.L. Frau vom heiligsten Herzen Jesu, der Hoffnung der Hoffnungslosen
Gedenke, o Unsere Liebe Frau vom heiligsten Herzen Jesu, der unaussprechlichen Macht, die Dein göttlicher Sohn Dir über Sein anbetungswürdiges Herz verliehen hat. Voll Vertrauen auf Deine Verdienste kommen wir, Deinen Schutz anzuflehen. O himmlische Schatzmeisterin des Herzens Jesu, dieses Herzens, das die unversiegbare Quelle aller Gnaden ist, und das Du nach Deinem Belieben öffnen kannst, um daraus über die Menschen alle Schätze der Liebe und Barmherzigkeit, des Lichtes und des Heiles, die es in sich schließt, ausströmen zu lassen, gewähre uns, wir bitten Dich innig, jene Gnaden, um die wir Dich anflehen.Nein, von Dir können wir keine abschlägige Antwort erhalten, und weil Du unsere Mutter bist, o Unsere Liebe Frau vom heiligsten Herzen Jesu, so nimm unsere Bitten gnädig auf und würdige Dich, sie zu erhören. Amen.
Herz-Jesu-Missionare, Issoudun (Indre). Imprimatur: Evêché de Strasbourg, 12.1.1948. Ch. Kolb, v.g.
Sühnegebetsabend vom Dienstag, 3. Juni 2008
Wie gewohnt findet der Sühnegebetsabend in der Lourdes-Kapelle, Appenzell, von 20 bis 22 Uhr statt. Nachdem dieses Jahr das Herz-Jesu-Fest am Freitag, 30. Mai und/oder am Sonntag, 1. Juni 2008 gefeiert wird, stellen wir diesmal die Herz-Jesu-Verehrung ins Zentrum unserer Sühneandacht.
Feierliche Abbitte vor dem Allerheiligsten am Monatsfreitag
Sühnegebet
Göttlicher Erlöser und Herr, wirf einen Blick der Erbarmung auf uns, die wir in denselben Gesinnungen des Glaubens, der Genugtuung und der Liebe uns versammelt haben, um zu deinen Füßen unsere eigenen Treulosigkeiten und diejenigen der armen Sünder, unserer Brüder, zu beweinen.
Möchten die einstimmigen feierlichen Versprechen, welche wir dir machen, dein göttliches Herz rühren und von demselben Barmherzigkeit für uns, für die unglückliche sündhafte Welt und für alle diejenigen erlangen, welche nicht das Glück haben, dich zu lieben.
Ja, wir versprechen es.
- Für die Vergessenheit und den Undank der Menschen, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für deine Verlassenheit im Tabernakel, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die Verbrechen der Sünder, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für den Hass der Gottlosen, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die Gotteslästerungen, welche man gegen dich ausstößt, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die deiner Gottheit zugefügten Unbilden, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die Sakrilegien, wodurch das Sakrament der Liebe entweiht wird, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die Unehrerbietikeiten, welche indeiner Gegenwart begangen werden, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für den Verrat, dessen Opfer zu bist, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die Kälte der meisten deiner Kinder, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die Verachtung, die den Beweisen deiner Liebe zu teil wird, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die Untreue derer, die sich deine Freunde nennen, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für den Missbrauch deiner Gnaden, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für unsere eigene Untreue, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für unsere unbegreifliche Hartherzigkeit, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für unsere Feigheit in deinem heiligen Dienste, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die bittere Trauer, worin dich das Verderben der Seelen stürzt, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für den langes Warten an der Türe unseres Herzens, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für die bittere Zurückweisung, die man dir bereitet, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für deine Liebesseufzer, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für deine Liebestränen, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für deine Gefangenschaft aus Liebe, wollen wir dich trösten, o Herr.
- Für dein Martertum aus Liebe, wollen wir dich trösten, o Herr.
Göttlicher Erlöser und Herr, der du aus deinem Herzen diese Klage ertönen lässest: Ich habe einen Tröster gesucht und keinen gefunden; nimm gnädig an den Tribut unserer Tröstungen und stehe uns mit der Hilfe deiner Gnade so mächtig bei, dass wir in Zukunft alles, was dir missfällt, mehr und mehr fliehen und uns stets in allem und überall als deine treuesten, ergebensten Kinder erzeigen. Wir bitten dich darum durch dich selbst, der du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste als gleicher Gott lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Imprimatur: Friburgi Helv., 25 Aprilis 1928, Joseph Anri, Cancellarius.
Kanisisuwerk, Päpstliche Druckerei und Verlagsbuchhandlung, Freiburg, Schweiz, Konstanz, Baden und München 23
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Freitag, 2. Mai 2008
Weihe an den Heiligen Geist
In Gegenwart des Himmels und der Erde, die voll von Deiner Herrlichkeit sind, und in Anbetung vor Deiner göttlichen Majestät opfern wir uns heute mit Leib und Seele Dir auf, Gott ewiger Geist!Leite unsere Gedanken, dass wir stets Deine Stimme vernehmen und Deinen sanften Eingebungen folgen.
Gib uns die Gnade, o Heiliger Geist, Geist des Vaters und des Sohnes, immer und überall sagen zu können: "Herr sprich, Dein Diener hört!"
O Geist der Weisheit! Leite unsere Gedanken, Worte und Werke, von jetzt an, bis zur Stunde unseres Todes.
O Geist des Verstandes! Erleuchte und lehre uns!
O Geist des Rates! Rate uns, dass wir erkennen, was Dir gefällig ist!
O Geist der Stärke! Stärke unsere Schwachheit!
O Geist der Wissenschaft! Verscheuche unsere Unwissenheit!
O Geist der Frömmigkeit! Gib uns die Gnade, auf dem guten Wege auszuharren!
O Geist der Furcht! Erlöse uns von jedem Übel!
O ewige Liebe! Lass uns dich lieben, wie dich der Vater von Ewigkeit her liebt und der Sohn im Vater.
Gib uns die Kraft und die Gnade, immer und überall in Friede und Freude, mit Geduld und Milde, Güte und Langmut, mit Sanftmut und Treue zu handeln. Gib, dass die himmlischen Früchte der Mäßigkeit, der Enthaltsamkeit und Reinheit, den Tempel schmücken, den Du auserwählt hast zu Deiner Wohnung. O Geist der Heiligkeit, möge die wirkende Kraft Deiner Gnade unseren irdischen Lebenswandel heiligen und zu den ewigen Freuden uns hinleiten.
Heiliger Geist, führe alle Völker zu Deiner Wahrheit!
Erfülle die Glaubensboten mit Licht und Stärke, wie Du die Apostel am Pfingstfeste erfüllt hast.
Gieße den Geist der Liebe allen Christenherzen ein, damit sie ein Herz und eine Seele seien! Amen.
Mit kirchlicher Druckerlaubnis, München, 22.1.1968 GV Nr. 461/4
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Heiliger Geist,
Weihegebete
Gebet um die 7 Gaben des Heiligen Geistes
Heiliger Geist! Wahrer Gott! Ewiges Licht! Durch Deine ordnende Kraft hast Du einst das Chaos in einen harmonischen Weltenbau umgeformt. Siehe, diese Welt ist wieder Chaos geworden! Darum, Heiliger Geist, schwebe wieder aus Himmelshöhen auf die Erde hernieder, um sie zu erneuern. Wir bitten Dich mit ganzer Innnigkeit darum!Heiliger Geist, wir wollen Dich noch viel kühner bitten: Erneuere die Welt durch uns! Gib uns Deinen Geist, damit wir, von Deinem Geiste erfüllt, die neue Welt aufbauen können. Heiliger Geist, komm auf uns herab! Wir bitten Dich mit der ganzen Glut unseres Herzens. Gib uns Deine sieben Gaben!
Heiliger Geist, gib uns die Gabe der Gottesfurcht. Erfülle uns mit heiligem Schauer vor Deiner unermesslichen Größe und mit heiligem Abscheu gegen alles, was Deine Größe verletzten könnte.
Heiliger Geist, gib uns die Gabe der Wissenschaft, damit wir die Wertlosigkeit aller irdischen Werte erkennen und in Dir das Eins und Alles unseres Lebens sehen.
Heiliger Geist, gib uns die Gabe der Frömmigkeit. Befreie uns vom Bleigewicht unserer Schwerfälligkeit. Löse uns von allen Fesseln, durch die wir an die irdischen Dinge festgeschmiedet sind, damit wir in freiem, kühnem Höhenflug Dir zustreben.
Heiliger Geist, gib uns die Gabe der Stärke. Erfülle uns mit heiligem Wagemut für das Höchste und mit heldischer Kraft, damit wir alle gottfeindlichen Angriffe bestehen und kühn und gerade auf dem Wege Deiner Gebote aufwärts gehen.
Heiliger Geist, gib uns die Gabe des Rates, damit wir in all unserem Denken und Reden, in all unserem Planen und Wirken von Dir geleitet werden, so dass wir mit übenatürlicher Kraft in jedem Augenblick das tun und reden, was für unser persönliches Heil und für das Heil unserer Nebenmenschen das Beste ist.
Heiliger Geist, gib uns die Gabe des Verstandes, damit wir immer tiefer in die Glaubenswahrheiten eindringen und Deine Schönheit und die Herrlichkeiten der katholischen Kirche im Glauben immer lebendiger erfassen. Gib uns unerschütterliche Glaubenssicherheit und ungetrübte Glaubensfreude.
Heiliger Geist, gib uns die Gabe der Weisheit, damit wir von Deinen göttlichen Höhen aus und durch Dein göttliches Auge alle Dinge wie in einem Bilde schauen und in diese Gesamtschau den Widerschein Deiner unerfasslichen Schönheit erkennen können. Lass un in dieser göttlichen Schau schon hier auf Erden einen Vorgeschmack der ewigen Seligkeit genießen.
Heiliger Geist, komm auf uns herab! Wir sind vor Dir wie eine leere Schale! Fülle uns bis an den Rand! Lass uns überfließen, damit sich andere an unserem Überfluss laben können.
Heiliger Geist, wir sind vor Dir wie dürres Land! Tränke uns mit der Flut Deiner Gnade, damit unsere Seele zu einem fruchtbaren Garten wird, an dessen Früchten sich all die Hungernden sättigen können.
Heiliger Geist, wir sind vor Dir wie großes Dunkel! Durchdringe uns mit dem Licht Deiner Wahrheit und durchströme uns mit der Glut Deiner Liebe, damit wir Licht und Wärme ausstrahlen können in unsere frierende, irrende Welt.
Heiliger Geist, wir sind wie ein Werkzeug in Deiner Hand! Mach uns gefügig und verwende uns zur Erneuerung der Welt.
Heiliger Geist, überschütte vor allem Deine Priester mit der Fülle Deiner sieben Gaben! Gib jedem Priester überdies die außerordentliche Gnade gotterleuchteter Rede, damit er so reden kann, "wie einer, der Macht hat"!
Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen Deiner Gläubigen!
Imprimatur: Friburgi Helv., 27. VII. 1957, L. Waeber, vic. gen.
Kanisius-Verlag, Freiburg/Schweiz - Konstanz/Baden -München 23
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