Freitag, 16. November 2007

Gebet der Opferseelen

Herr, gib was Du verlangst...Ewiger Vater, zu Deinen Füßen niedergeworfen bitten wir Dich, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf die Reinheit Deines göttlichen Sohnes, ans Kreuz genagelt für uns seit zwanzig Jahrhunderten als friedenstiftende Hostie, unser Bürge!
Strafe uns nicht, wie wir es verdienen, o unser Vater im Himmel. Ziehe vielmehr zu Dir uns und alle Menschen, die Du nach Deinem Bild und Gleichnis erschaffen wolltest. Lass nicht zu, dass der Feind die Seelen raube, die erkauft sind mit dem Erlöserblute Christi. Verteidige die Kirche, die Er zu stiften kam. Erlöse uns vom Antichristen und seinen Verfolgungen. Segne unseren Heiligen Vater, den Papst, den vielgeliebten Stellvertreter Deines göttlichen Sohnes, dass in der ganzen Welt triumphiere die wahre Kirche, die katholische, apostolische, römische!
O Jesus, Liebhaber der Menschen, der Du ans Kreuz genagelt bist, um der Göttlichen Gerechtigkeit geopfert zu werden als Lösegeld für uns sündige Kinder Evas! O göttlicher und menschlicher Jesus! Anfang und Ende aller Dinge, denn Du warst Gott bevor du Mensch wurdest und bliebst Gott, nachdem Du Mensch wurdest! Eingeborener des himmlischen Vaters, Sohn der reinsten Jungfrau Maria! O Jesus, Erstgeborener, Haupt aller Menschen! O Jesus, der Du schweigend und verhüllt in den Tabernakeln weilest als friedenstiftende Hostie! Durch Deine heiligste Mutter, die uns liebt wie Du, und die Du uns gabst zu Füßen des Kreuzes auf Golgotha, schenke uns die Gnade, dass alle zu Dir kommen können, mit Dir sühnend, Opfer bringend zur Sühne für unsere Sünden, bereuend, um so Genugtuung zu leisten der göttlichen Majestät, die so sehr verwundet ist.
Wir, die wir dieses Gebet an Dich richten, wollen Dir unsere täglichen Opfer darbringen unsere Leiden, unsere Mühen, jeglichen Verzicht, und was wir vermögen, um jene erste, unverdiente heiligmachende Gnade zu erlangen, welche die heutige Welt braucht.
Wir haben guten Willen, jedoch wir vermögen es nicht. Du, göttlicher Heiland, schenke uns bald diese erste Gnade der Bekehrung, welche das Wunder vollbringt, das wir so sehr ersehnen, damit alle sich retten! Damit alle zum Glauben gelangen und zu einem Leben nach Deiner heiligen Lehre!
Hilf unserer Gebrechlichkeit! Dränge zurück die teuflische Bosheit! Komm, Jesus, komm bald, und säume nicht mehr! Komm, wie Du es versprochen hast!
Wir beten dich an! Wir anerkennen Dich als unseren König und Erlöser! Wir glauben Deiner Lehre und wollen sie getreulich üben. Vergib uns und lehre uns, Verzeihung zu erbitten und selber zu verzeihen.
Lehre uns, das Kreuz zu lieben, den Schmerz, das Opfer, und die Vergnügen dieser Welt zu verachten, die reine Eitelkeit sind und ins Verderben führen. Amen.

Imprimatur. Fidel de Sta. Ma. Cortés Pérez, Bischof von Chilapa, Chilpancingo Gro., am 3. Juli 1966
SEGEN: Wir segnen die Seelen, welche sich als Opfer darbringen und ihre Arbeiten und Leiden der göttlichen Gerechtigkeit aufopfern zur Sühne für die Sünden aller Menschen. - Gegeben in Chilpancingo, am 3.7.1966

Sonntag, 4. November 2007

Sühneandacht Dienstag 6. November 2007

Die Sühneandacht vom 6. November 2007 findet wieder in der Lourdes-Kapelle, Appenzell, statt, und zwar wie üblich von 20 bis 22 Uhr. Sie wird geleitet von HH Pater Bernward Deneke FSSP, St. Pelagiberg.

Wir bitten alle Teilnehmer, nicht nach Weesen zu fahren, sondern direkt zur Kapelle und möglichst frühzeitig, wenigstens 1/4-Stunde vorher schon anwesend zu sein. Siehe dazu auch unsere Karte mit der Wegstrecke von Weesen zur Lourdes-Kapelle.

Hier auch noch der Link für die Google-Maps-Karte zur Lourdes-Kapelle in Appenzell.

ACHTUNG! Sehr wichtig!
Den Gläubigen, die im Monat November Gebete oder andere Werke der Frömmigkeit für die Verstorbenen verrichten, wird an jedem Tag des Monats einmal ein Ablaß von 3 Jahren gewährt; ein vollkommener Ablaß unter den gewöhnlichen Bedingungen, wenn sie dies den ganzen Monat hindurch jeden Tag tun.
Wenn sie im genannten Monat andächtig in einer Kirche oder einem öffentlichen Oratorium einer frommen Übung für die Verstorbenen beiwohnen, wird ihnen an jedem Tag des Monats ein Ablaß von 7 Jahren gewährt; ein vollkommener Ablaß, wenn sie wenigstens an 15 Tagen daran teilnehmen, dazu beichten, die hl. Kommunion empfangen und nach der Meinung des Heiligen Vaters beten. (Ablaßkongregation, 17. Januar 1888; Pönitentiarie, 30. Oktober 1932)
Den Gläubigen, die innerhalb der Allerseelenoktav in frommer Gesinnung und Andacht den Friedhof besuchen und, wenn auch nur im Herzen, für die Verstorbenen beten, wird an jedem Tag unter den gewöhnlichen Bedingungen ein nur den Verstorbenen zuwendbarer vollkommener Ablaß gewährt. Wenn sie an einem beliebigen Tag des Jahres ihn besuchen und in der angegebenen Weise beten, wird ihnen ein nur den Verstorbenen zuwendbarer Ablaß von 7 Jahren gewährt. (Pönit. 31. Oktober 1934)

Donnerstag, 27. September 2007

Die Sühneandacht vom 2. Oktober 2007 findet in der Lourdes-Kapelle statt!

Entgegen der Ankündigung in unserem Einladungsschreiben findet die Sühneandacht vom 2. Oktober (Schutzengelfest) in der Lourdes-Kapelle, Appenzell, statt, und zwar von 20 bis 22 Uhr. Wir bitten alle Teilnehmer, nicht nach Weesen zu fahren, sondern direkt zur Kapelle und möglichst frühzeitig, wenigstens 1/4-Stunde vorher schon anwesend zu sein. Siehe dazu auch unsere Karte mit der Wegstrecke von Weesen zur Lourdes-Kapelle.

Mittwoch, 26. September 2007

Wegstrecke von Weesen (Immaculata-Zentrum) zur Lourdes-Kapelle, Appenzell


Größere Kartenansicht

Beachten Sie auch diesen Beitrag zur Lourdes-Kapelle, Appenzell! Klicken Sie dann auf die Bilder, um Vergrößerungen zu betrachten. Die "Large" oder "Original"-Version der Innenansicht auf Flickr [auf "All Sizes" klicken!] der Lourdeskapelle eignet sich übrigens auch bestens als Hintergrundbild für den Desktop!

Montag, 10. September 2007

Einladung für den 2. Oktober 2007

Als ausdruckbares Einladungs-Blatt haben wir wiederum ein PDF-File angefertigt, das Sie herunterladen und dann ausdrucken können, und zwar:

IMMACULATA_Ring_Einladung_2007_10_02.pdf

Wer einen Duplex-Drucker hat, kann die Datei auf 1 (EIN) A4-Blatt, Vorder- und Rückseite, unterbringen, sonst auf 2 Blättern. Die 2. Seite enthält drei Kartenausschnitte für "Weesen", Meistersrüte, Appenzell. Zwecks Verteilung der Einladung an weitere Interessierte ausgedrucktes Blatt zweimal falzen!

Wer noch keine Version des ADOBE-Readers installiert hat, kann die neueste Version gratis herunterladen unter folgendem Link:

http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html

Man beachte, daß man, wenn die Datei im Adobe-Reader geöffnet ist, an verschiedenen Stellen des Dokuments Links folgen kann, auch z.B. unter dem Kürzel "FSSP" oder unter "St. Pelagiberg"!

Montag, 27. August 2007

Der Wert einer einzigen heiligen Messe

Das heilige Messopfer
  1. Die hl. Messe ist das gleiche Opfer wie jenes auf Kalvaria, das es darstellt, fortsetzt und dessen Früchte es uns zuwendet. (Abt C. Marmion)
  2. So oft die Gedächtnisfeier dieses Opfes begangen wird, vollzieht sich das Werk unserer Erlösung. (Messe am 9. Sonntag nach Pfingsten [Secreta].)
  3. Alles, was der Mensch von diesem Geheimnis, das dem Herzen Gottes entspringt, sagen kann, bleibt so tief unter der Wirklichkeit, dass man eigentlich nichts gesagt hat, hätte man auch alle Redekünste erschöpft. (Abt C. Marmion)
  4. Zu deinem Heil verwandelt der Heilige Geist Brot und Wein in den wahren Leib und das wahre Blut Christi. (P. Martin v. Cochem)
  5. So viel gilt die Feier der hl. Messe wie der Tod Christi am Kreuze. (Hl. Joh. Chrysostomus)
  6. Nach der Wandlung ist der liebe Gott da wie im Himmel... Wenn der Mensch dieses Geheimnis gut kännte, würde er vor Liebe sterben. Gott schont uns wegen unserer Schwäche. (Der hl. Pfarrer von Ars)
  7. Wollt ihr euch einen Begriff machen von der Größe des Wertes der hl. Messe? Es genügt, wenn ich euch mit dem hl. Johannes Chrysostomus sage, dass die hl. Messe den ganzen himmlischen Hof erfreut, alle armen Seelen des Fegfeuers erquickt, alle Segnungen auf die Erde herabzieht und Gott mehr Ehre erweist, als die Leiden aller Märtyrer, als die Bußübungen aller Einsiedler, als alle Tränen, die sie seit Anbeginn der Welt vergossen haben, und als alles, was sie noch bis zum Ende der Welt tun werden. Und warum? Der Grund dafür ist ganz klar: alle die Handlungen werden von mehr oder weniger schuldigen Sündern verrichtet; während es im hl. Messopfer ein seinem Vater ebenbürtiger Gottmensch ist, der ihm das Verdienst Seines Todes und Leidens aufopfert. Alle diese Werke sind Werke der Menschen und die hl. Messe ist das Werk Gottes. Das Martyrium ist das Opfer, das der Mensch Gott mit seinem Leben darbringt. Die Messe ist das Opfer, das Gott für den Menschen mit Seinem Leib und Blut darbringt. (Der hl. Pfarrer von Ars)
  8. Alle Handlungen des ewigen göttlichen Hohenpriesters, der auf dem Altare Sein Kreuzesopfer erneuert, werden unser Eigentum.
  9. Jede hl. Messe birgt alle Früchte des hl. Kreuzopfers in sich. Doch muss unsere Seele, um ihrer teilhaftig zu werden, in die hl. Opfergesinnung eindringen, die Jesus auf Kalvaria trug. Wir müssen uns mit Christo in Seinem hl. Opfer vereinigen, uns mit Ihm aufopfern, dann nimmt Er uns zu sich auf, opfert uns mit sich und trägt uns zum Vater empor, zum Wohlgfallen Gottes. (Abt C. Marmion)
  10. Eine hl. Messe ist viel kostbarer als alle guten Werke, Tugenden und Verdienste der Heiligen, die allerseligste Jungfrau nicht ausgenommen, vom Anbeginn der Welt bis zu deren Ende. Denn die hl. Messe ist das Opfer des Gottmenschen... Der hl. Messe beiwohnen, uns mit Jesus Christus vereinigen, ist darum für uns das Heilsamste, was wir tun können. (Der hl. P. J. Eymard)
  11. Möge der alte christliche Brauch wieder lebendig werden, dass von jeder Familie wenigstens ein Mitglied täglich der hl. Messe bewohnt. (Fürsterzbischof Dr. A. Rohracher)
  12. Christus bittet für dich so herzlich, als Er am Kreuze für Seine Feinde gebetet hat.
  13. Wegen dieses kräftigen Bittopfers erwirbst du das Erbetene weit eher als außer der hl. Messe.
  14. Durch das andächtige Messemitfeiern kannst du deiner Seele reicher werden als durch irgend ein Ding dieser Welt.
  15. Durch das Messemitfeiern kannst du das ganze Fegfeuer abkühlen und die Armen Seelen kräftiglich erquicken.
  16. Bei deinem Sterben werden dich die hl. Messen trösten, die du mit dem Priester mitgefeiert hast. Sie werden dir auch ein festes Vertrauen auf die göttliche Barmherzigkeit verschaffen.
  17. Sie werden mit dir zum göttlichen Gerichte gehen und bei dem strengen Richter Gnade erbitten; durch jede hl. Messe milderst du dein Fegfeuer mehr als durch ein anderes schweres Bußwerk.
  18. Eine beigewohnte hl. Messe in deinem Leben wird dir mehr nützen als viele, welche nach deinem Tode für dich gelesen werden, eine jede Messemitfeier erhebt dich höher in den Himmel und vermehrt dir merklich deine Seligkeit.

(P. Martin von Cochem)

Kloster Baumgärtle, Missionäre vom Kostbaren Blute, Baumgärtl, Post Bedernau über Mindelheim. Mit kirchlicher Druckerlaubnis.Siehe auch: Immerwährende Aufopferung der heiligen Messe